Ein Neubeginn?
Vor Jahren war jeder Tag für mich ein Neubeginn. Jeder Morgen schwer, jeder Tag anfänglich ein Kampf zurück ins Leben. Diese Tage liegen hinter mir.
Dennoch jede Erfahrung, jeder Tag ein Teil von mir, wer ich heute bin. Niemand verspricht uns mit unserer Geburt ein sorgenfreies Leben. Denn das Leben ist eben wie eine Achterbahnfaht. Man weiß nie, wer oder was einem begegnet, was passiert. Das ist Leben.
Vor allem aber ist Leben das , was man selbst daraus macht.
Und so begegne ich jeden Tag mit Neugier, was er mir beschert. Es müssen ja nicht neue Erlebnisse sein. Auch Ideen, Gedanken, Erkenntnisse und Verständnis sind Bereicherungen, an denen ich mich erfreuen kann.

Meine Geschichte: Von der Krise zum Neubeginn
Was mich antreibt sind schmerzhafte Erfahrung, die ich wirklich keinem Menschen wünsche, nicht mal denen, die mir diese Erfahrungen zugemutet haben.
Hier nur eine kleine wahre erlebte Geschichte, die ein Teil meines Lebens ist:
Man hätte mich gern mit Medikamenten dauerhaft ruhig gestellt, unter ständiger Aufsicht weggesperrt. Mich als Gefahr für jeden bezeichnet, der mit mir in Kontakt steht. Ich könne jeden manipulieren, Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, ... ja was weiß ich, 🫣🤔 weshalb ein Kontakt zu mir unmöglich macht.
So zumindest sinngemäßen die letzten Worte meines jüngsten Sohnes R. bei Pro Familia zu mir. Ich stand wortlos auf und ging....
Es ist wirklich nur eine kleine Geschichte dessen, was ich erlebte. Und davon habe ich (leider) mehr. Bin ich deshalb jetzt zu bedauern?
In Summe allerdings schon so viel, dass sie sicher einen Menschen brechen können. Zu viel, um das Erlebte unreflektiert in die Öffentlichkeit zu tragen.
Aber es gibt Menschen, die ähnliches erlebten und erleben. Menschen, die daran zerbrechen. Das Buch "Das schwarze Schaf" von Peter Teuschel erzählt von ihren.
Nein, ich bin nicht zu bedauern und bedaure mich nicht. Auch aus traumatische Erlebnisse kann man etwas Gutes bauen. Und so verstand ich es für mich als Aufgabe und Herausforderung:
- denen eine Stütze zu sein, die in ähnlichen Situationen Unterstützung brauchen.
- andere zu begleiten und vor dem Entstehen ähnlicher Situationen zu bewahren,
- Wissen zu verbreiten, damit andere auch einen besseren Umgang damit finden und
- die Welt ein kleines bisschen besser machen 🤗
So wie oben in der kleinen Geschichte beschrieben, bin ich für den einen oder anderen mit dem was ich tue, sicher eine Gefahr. Es ist unvermeidlich, dass das soziale Umfeld meiner Familie, selbst wenn ich nicht deren Namen nennen darf, Zusammenhänge bzw. Verbindungen herleitet, wer Teil meiner Familie ist. Mich zu zeigen, können sie nicht verhindern. Dessen bin ich mir voll bewusst. Bin ich deshalb ein Nestbeschmutzer? Ich kann meine Familie nicht mehr verlieren, aber andere mit meinen Wissen unterstützen, mit solchen Situationen besser umzugehen oder gar diese Situation zuvermeiden.
Wissen ist Macht.
Sie wussten mehr über mich selbst als ich, als sie mich damals für so gefährlich für sich und andere einstuften. Doch letztendlich bin ich nur ein Mensch.
Nun, "... jedem Anfang steht ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...", so schrieb Hesse damals, in seinem Gedicht "Stufen".
Also seht euch vor 😎 vielleicht kann ich euch ja be- oder gar verzaubern. Bestimmt aber machen entzaubern 😉. Und falls ich es nicht kann, einer meiner kleinen 🐶🐶🐶🐶 wird es bestimmt.
Erwartet bitte keine Art der Regelmäßigkeit. Alles hat seine Zeit, jeder seinen Schritt. Ich möchte SEIN und lasse es WERDEN.

Neue Wege, neue Hoffnung
Ich glaube fest daran, dass jeder Anfang einen Zauber in sich trägt. Diese Seite soll ein Raum für mich sein, in dem in dem ich euch ausschittsweise an meinem Leben teilhaben lasse. Teile mit euch meine Gedanken und Erfahrungen.

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